Posted in cloud on November 24th, 2009 by admin – Kommentare deaktiviert
Willkommen in der virtuellen Welt. Mit diesem Beitrag möchte ich den Anfang einer Reihe machen, die sich mit der virtuellen Welt oder wie man heute sagt, dem Cloud befassen wird. Ich setzte schon seit einiger Zeit im Geschäft die Produkte von VMware ein und habe mir jetzt auch für zu Hause einen ESX Server zusammen gestellt.
Was ist ein ESXi Server ?
Diese Frage hatte ich mir auch vor einiger Zeit gestellt. Ich kannte den VMware Player und den VMware Server, aber ESX hatte mir bis dahin nichts gesagt. Ich informierte mich dann auf den Seiten der vmware.de und musste feststellen, ich hatte den Zug verpasst. Die virtuelle Welt war an mir vorbeigefahren und ich sah mich mit so vielen verschiedenen Produkten von VMware konfrontiert, dass ich kurzerhand eine Roadshow besuchte und mich vorort über das ESX informieren wollte. Neben Fingerfood und vielen langweiligen Vorträgen (es drehte sich alles um das Thema Verkauf) begegnete ich bekannten Gesichtern aus anderen Branchen die wohl auch auf der Suche nach Antworten waren.
ESX Server, die Grundlage der Cloud
Als erstes wurde mir gesagt, dass das ESX eine Cloud im Sinne der Kostenersparnisse sei. Da gab es Unternehmen die mit ESX ganze Server Farmen (der grösste war 1′500 Server) zu einer kontrollierbaren Einheit zusammenfassen wollte. Und schon wieder kommt der Spareffekt zu Tage. Man rechne, 1′500 Server x 5′000.00 sFr. Ersparnisse (Strom, Klima, Platz, Maintaining) pro Jahr und Server. Das macht dann gesammt 7′500.000.00 sFr. pro Jahr eingespart ! OK schöne Wolke, zum sparen aber das war für mich natürlich eine Nummer zu gross. Nein, sparen konnte nicht mein Ziel sein. Da muss es noch etwas anderes geben. Es hat nicht lange gedauert und ich hatte da den Gedanken meine Test- und Engineeringumgebung flexibler und einfacher zu gestalten. Heute ist es so, im Geschäft haben wir eine Cloud mit mehreren ESX die produktiv im Einsatz stehen.
ESX für zu Hause
Ich bin so weit dass ich einen meiner “ausranggierten” Server zu Hause als Cloud oder besser als ESX betreiben kann. Natürlich ist das Ding sehr leise und verrichtet den Dienst wunderbar. Kleine Aufrüstungen waren noch zu tätigen. So musste ich die Hardware noch ein wenig ausbauen. Ich “kramte” mir noch einige Disk und Memory zusammen und hatte dann ein System mit 8GByte RAM und 1TByte HDD zusammen. Ich denke, ich werde meine Beiträge als lose Sammlung angehen um zu zeigen wie man sich einen ESX Cloud für zu Hause bauen kann. Bemerkung vorab: es ist alles kostenlos!
Themen für die nächsten Beiträge
- Allgemeines zu ESX
- Registration und Download bei vmware.de
- Erstellung einer CD für die Installation
- Installations-Check Serverplattform, Memory, HDD, etc.
- Installation
- Maintaining VM erstellen
- VM Erstellung, Konvertierung, etc.

Posted in cloud on November 21st, 2009 by admin – Kommentare deaktiviert
Ich bin mir während ich diese Zeilen schreibe nicht ganz sicher in welche Kategorie ich diesen Beitrag nun speichern sollte, aber ich versuche es einmal unter cloud. Es ist also soweit, google hat es geschaft, ein Betriebssystem heraus zu bringen. Ist ja auch nicht verwunderlich im Wolken Zeitalter. In diesem Beitrag geht es aber nicht nur um das neue Betriebssystem, sondern auch wie man es nutzen kann. Ach ja, momentan nennt sich das Betriebssystem chromium os. ( Hab ich’s doch gewusst, lateinisch chrom im englischen bereich)
Installation
Das chromium lässt sich bis heute noch nicht so ganz traditionell installieren. Das hat wohl den Grund dass man bei Google noch in einer Testphase ist. Es geht aber schon anders und man kann ein virtuelles Image für VMWare oder VirtualBox herunter laden. Hat man einmal das Image, kann man dies sehr schnell einbinden. Ich als ungeübter Virtualboxler hatte da zwar so meine Probleme aber als ich dann entlich bemerkt habe dass auch bei der VirtualBox die virtuelle Harddisk als Master konfiguriert sein sollte, lief die VM auch hoch. Gut habe ich das einmal in der wirklichen Welt gelernt, was Master und Slave sind !
Das chromium os
Es ist soweit, die VM startet und ich sehe zum ersten mal das neue chromium os. Nach kurzer Zeit begrüsst mich ein blauer Bildschirm und will von mir schon wissen wie denn mein Username und mein Passwort lautet. Ich denke zuerst ob ich da was verpasst habe aber jetzt ist mir auch klar, dass sich das chromium bereits mit Google verbunden hat und schon weiss, dass ich kommen werde. Entschuldigung dieser Ausdruck. Ich gehe also davon aus dass hier mein Account bei Google gemeint ist und gebe diesen ein. Natürlich funktioniert mit der Tastatur das @ nicht, aber man weiss sich ja zu helfen und macht es auf amerikanisch. OK Big Brother, isch bin berreit! Jetzt gehts los und was sehen da meine Augen ? Ich habe einen Browser vor mir (Chrome, natürlich von Google) und bin auf meinem Google Konto gelandet. Ich muss hier aber doch noch etwas richtig stellen, ich habe zwar ein Google Konto, das bedeutet aber nicht dass ich es auch gebrauche ! Kalender, Dokumente, und alles was Google so bietet ist vorhanden. Spannend aber das kenne ich ja alles schon und ich frage mich jetzt wirklich langsam, wozu brauche ich sowas ? Die Antworten fallen mir nicht schwer denn ich kann mir gut vorstellen dass nicht ich das ganze brauchen kann, sondern eine andere grosse Firma. Ich schaue noch ein wenig auf das Chrome Logo und bin am überlegen was dieses Symbol wohl zu bedeuten hat. Ich denke so für mich, der blaue mittlere Kreis, könnte das nicht die grosse Firma sein ?
Fazit: Willkommen in der Abhängigkeit

Begrüssung nach dem Start

Ohne weiteren Kommentar
Posted in server on November 20th, 2009 by admin – Kommentare deaktiviert
Nachdem ich das opensuse 11.2 als Desktop-Variante erfolgreich installiert habe, machte ich mich auf, das gleiche mit einer “server” Variante zu tun. Wobei unter “server” hier nicht das gleiche zu verstehen ist wie bei Ubuntu-Server. Dazu nehme ich die gleiche ISO wie bei der Desktop Variante. Der Unterschied besteht eigentlich nur bei der Installation, dass man mit einer Text-Installation arbeitet und somit auf ein GUI verzichtet. In diesem Sinne darf man das wohl als Server Variante betrachten. Im weiteren werden in dieser Installation nur Server-spezifische Programme installiert.
Als Voraussetzung nehme ich auch hier wieder meine VMware esx vSphere 4.0 Server-Plattform.
Die Installation
Wie gewohnt startet das System zum mit dem Boot Screen. Hier stelle ich aber nun auf die Auflösung Text um (siehe Abbildung). Damit erreiche ich, dass nachher nur die Text Installation gestartet wird. Das sieht man auch sehr gut, denn eine Maus und schöne Farben sucht man vergebens. Macht nichts, denn nun kann ich meine Hände auf der Tastatur lassen. Im yast bei der Arbeitsumgebung angelangt wähle ich dann das minimale Serversystem aus. Die Installation läuft im Text-Modus sehr schnell und auch alle Konfigurationskriterien kann man sehr einfach angeben. Nach einige Minuten, ich denke etwa 10, ist das System installiert und der Server bootet. Das Booting geht sehr schnell. Nach wenigen Sekunden ist das System bereit und ich kann mich als Benutzer einloggen.
Die Konfiguration
Leider ist nach der Textinstallation noch einiges zu tun. Im Gegensatz zu Ubuntu sind fast keine Dienste installiert. Das macht eigentlich auch nichts denn mir persönlich ist viel lieber ich habe erst einmal ein Grundsystem das ich nachher im Konfiguartionsschritt anpassen kann. Das geht eigentlich auch sehr einfach und ich entscheide mich für das yast. Mit yast kann ich das komplette System konfigurieren. Hier richte ich die Netzwerkumgebung zuerst ein und danach kommen alle Applikationen dazu. Hier ist man dann wieder in der suse Welt zu Hause. Die meisten Dienste werden nicht automatisch gestartet, das muss man dann im xinetd noch konfigurieren.
Fazit: opensuse11.2 als Server installieren geht problemlos. Es ist schnell und einfach zu bedienen


Posted in desktop on November 18th, 2009 by admin – Kommentare deaktiviert
Ich konnte es auch nicht lassen und musste einmal das neue opensuse 11.2 installieren. Ich wartete noch ein wenig mit dem Download des ISO Files, da ja wie immer alle das gleiche wollten. Nun, eine Woche später als alle anderen war es dann bei mir auch soweit. Ich entschied mich für die 32bit Variante, und zwar die ganze DVD ISO. Der Download dauerte natürlich ein wenig aber es gab wirklich keine Probleme.
Die Installation
Ich habe das opensuse11.2 als Desktop Variante auf einem von VMware esx vSphere 4.0 Server installiert. Das einbinden der ISO Datei als CD-Laufwerk ging wie immer problemlos. Beim RAM habe ich mich für 2048GByte entschieden. Die HDD habe ich auf 8GB gelassen. Wird ja sowieso nachher wieder gelöscht. Also, Konfiguration speichern und los gehts.
- 00:00 Das Booting klappt sehr schnell und schon kann ich die Sprache, etc auswählen
- 00:03 Ab gehts, nach einem kurzen System-Check darf ich schon die Neuinstallation wählen
- 00:04 Man wähle Uhr und Zeitzone (schön, mit Weltkarte)
- 00:04 Als Arbeitsumgebung wähle ich Gnome (Gewohnheit von Ubuntu)
- 00:05 Den Partitionierungvorschlag nehmen ich an, denn mich interessiert das ext4
- 00:05 Benutzer und Passwort gebe ich jetzt auch ein (auch wenn mein Passwort nicht so sicher ist)
- 00:06 Noch ein kleiner Überblick und dann läuft die Installation vollautomatisch
Die Installation läuft voll durch. Dann habe ich den Bootvorgang verpasst und das System ist bereits im YAST Konfigurationsmodus. Ehe ich mich versehe kommt auch schon eine Meldung dass es Probleme beim Verbindungsaufbau mit dem UpDate Server gibt. Gut so, denn mein DHCP lässt keinen ins Internet. Aber das mache ich dann später. So jetzt schau ich wieder mal kurz nicht auf den Bildschirm und schon fährt das System wieder hoch, meldet sich automatisch an und fertig.
00:30 Ich bin drin.
Fazit: Schnell, einfach und schön. Der Rest wird sich zeigen

Ansicht Installer
Posted in allgemein on November 18th, 2009 by admin – Kommentare deaktiviert
nachrichten auf dem ebook
Wer hat schon nicht gern Nachrichten. Ist heute ja auch kein Thema, man ist so richtig überflutet mit Nachrichten. Was aber soll man unternehmen wenn man Nachrichten unterwegs auf seinem eBook lesen möchte ? Ganz einfach, man hat einen eBook Reader, man nehme Calibre und schliesst seinen eBook an den PC an. Voilà, schon fertig. Wem das zu schnell gegangen ist, hier weitere Details
eBook
Ich besitze einen eBook Reader von Sony (Modell PRS-600, mit Touch Screen !). In einem anderen Beitrag habe ich schon mal davon berichtet wie man einen solchen eBook an Ubuntu anschliessen kann. Mein eBook Reader kann sehr viele Formate lesen und das macht das Leben schon etwas einfacher.
Calibre
Die Applikation Calibre stellt sich als ziemlich flexibel dar, denn damit kann man z.B. auch Nachrichten Feeds auf den eBook bringen. Nehmen wir einmal an, ich möchte den Feed von http://planet.ubuntuusers.de/ auf meinem Reader lesen. Dazu muss der Feed im Calibre als Nachrichtenquelle eingetragen werden. Ist dies korrekt erfolgt, kann man dieser Quelle einen zeitgesteuerten Download zuweisen. Was passiert dann ? Calibre nimmt zur vorgegeben Zeit Kontakt zum Feed auf und lädt die neusten Artikel herunter. Schliesst man nun den eBook Reader an den PC an, synchronisiert Calibre die Nachrichten mit dem Reader und das wars. Einfach oder ? Natürlich braucht es noch einige Einstellungen je nach den Ansprüchen des Anwenders. Als Anmerkung, Calibre hat als Voreinstellung das automatische synchronisieren der eBooks, darum werden die Nachrichten auf dem Reader auch beim Anschliessen aktualisiert.
Fazit: Aktuelle Nachrichten von RSS Quellen auf dem eBook unterwegs lesen, ist einfacher als man glaubt. Vorallem mit Calibre ist dies ohne Probleme möglich. Calibre laufen lassen, Reader anschliessen und News unterwegs lesen.

Feed hinzufügen

Nachrichten automatisch downloaden