webmin 1.5 mit themes
Posted in server on Dezember 9th, 2009 by admin – Kommentare deaktiviert
Dieses mal geht es um die Installation des webmin mit einem neuen Themes. Die Installation des webmins habe ich in einem anderen Beitrag schon beschrieben.
Das Themes des webmins ist eigentlich eher schlicht. Im Gegensatz zur Konsole ist natürlich das webmin schon ein Quantensprung. Wer sich mit dem Thema “Themes” befasst merkt bald, dass sich einige Themes auf die Umgebung des Programmieres stützen. Einer dieser Programmierer ist David Harrison. David hat das Themes StressFree Tiger Theme 1.85 programmiert. Ein wunderbares Themes dass sehr stark an die Apple oder Linux Desktop-Welt erinnert.
Installation
Die Installation des Themes kann man auf verschiedene Arten einspielen. Zum einen wäre da der “Handweg” der für die Konsolenfreaks der ideale Weg ist. Zum anderen wäre da die Installation im webmin selber. Ich wähle den direkten Weg und starte im webmin > Webmin-Konfiguration > Webmin-Themes > Install Themes. Danach hat man die Möglichkeit ein Themes aus einer lokalen Datei vom Server, dem heruntergeladenen Themes (tar.gz) oder direkt aus einer FTP oder HTTP Quelle auszuwählen. Ich entscheide mich für die HTTP Variante und trage diesen Link dort ein
http://www.stress-free.co.nz/documents/theme-stressfree.tar.gz
Nach einiger Zeit ist das Themes installiert. Nach der Installation muss man das Themes auswählen ( Change theme ). So jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass man alles wieder findet und einen “Stress Free Tiger” Tag hat.

Üersicht im neuen Themes mit Sidebar

Installation eines Themes

Nachdem ich das opensuse 11.2 als Desktop-Variante erfolgreich installiert habe, machte ich mich auf, das gleiche mit einer “server” Variante zu tun. Wobei unter “server” hier nicht das gleiche zu verstehen ist wie bei Ubuntu-Server. Dazu nehme ich die gleiche ISO wie bei der Desktop Variante. Der Unterschied besteht eigentlich nur bei der Installation, dass man mit einer Text-Installation arbeitet und somit auf ein GUI verzichtet. In diesem Sinne darf man das wohl als Server Variante betrachten. Im weiteren werden in dieser Installation nur Server-spezifische Programme installiert.

Sicherlich hat sich schon jeder Admin einmal gefragt, wie man eigentlich einen Linux Server administrieren sollte. Da gehen die Meinungen weit auseinander. Als erstes haben wir da die reinen Admin’s, denen es Spass macht in der Konsole zu arbeiten. Diese Admin’s kennen die Konsole in und auswendig und wissen genau was sie eintippen müssen. Dann gibt’s die Admin’s die von der Windows Welt rüber geschwappt sind. Diese Admin’s sind sich gewohnt mit der Maus alles zu administrieren (zertifizierte MCS und ich weiss nicht was alles). Die Windows Admin’s können aber auch mehr und sind sattelfest im Scripting Bereich, was das Leben im Server-Bereich ungemein einfacher macht. Es gibts aber auch noch Exoten so wie ich einer bin, der kommt aus der Novell Welt und weiss ganz genaus was es heisst mit einem Browser einen Server zu administrieren (NDS sei Dank, eDirectory das alles auf der Welt). Nun zum Kern der Sache: Wie administriert man heute seine Server Systeme ? Für mich gibt es da nur eine Antwort: Webmin. Mit Webmin ist es möglich ein Server System im Browser zu administrieren. Nichts neues sagen da einige. Das stimmt. Aber mit Webmin ist es egal welches System man drunter hat, zum administrieren sieht es dann immer gleich aus. Und hier kommt die Stärke von Webmin. Mit Webmin kann man seine ganze Server-Farm zusammenfassen und im Browser serverübergreifend administrieren. Das macht Spass und ist eine wahre Freude. Natürlich hat Webmin noch viele weitere Details die das Leben als Admin einfacher machen. Lust auf mehr ? Dann nichts wie los und weitere Info einholen
Hier möchte ich einmal auf die auf Papier gedruckte Version der Informationsverbreitung hinweisen. Das Buch “Ubuntu Server” von Michael Kofler, ADDISON-WESLEY Verlag ist ein ideales Nachschlagewerk für Leute die sich mit dem Ubuntu Server beschäftigen möchten. Das Buch befasst sich mit der Installation und Administration eines Ubuntu Server’s. Im Detail werden natürlich die LAN-Dienstleistungen wie DNS, DHCP, NFS, LDAP, Samba und vieles mehr besprochen.
