Ich konnte es ja eigentlich nicht lassen, aber ich musste natürlich auch das neuste Ubuntu ausprobieren. In der Vergangenheit hatte ich leider nicht immer das Glück, dass die neue Disti auf Anhieb funktioniert hatte. Überraschung, mit 9.10 hatte ich bei allen Versionen keine Probleme. Aber nun mal der Reihe nach. Zuerst befasste ich mich mit dem Download der ISO Datei. Hier schon mal die erste Überraschung, das Portal von ubuntu.com ist viel frischer und noch übersichtlicher geworden. Nach dem Download überlegte ich mir ob ich doch nicht eine CD brennen sollte. Ich hatte schon seit längerer Zeit mich mit dem Thema Ubuntu auf USB Stick ausführlich befasst. Ich entschied mich für die USB Stick Variante. Das ISO auf einen USB zu bringen war keine grosse Sache. und schon ging es los mit der Installation.

Desktop
Die Installation der Desktop Variante klappte ohne Probleme. Standart wird für das FileSystem ext4 verwendet. Das merkt man gar nicht wenn man nicht genau hinsieht. Bis heute hatte ich kein einziges Problem damit. Ich denke ext4 ist ERWACHSEN geworden. Nach der Installation gibt sich der Desktop sehr elegant und übersichtlich. Wie immer muss man Programme die man speziell braucht nachinstallieren. Was sieht man denn da auf dem Desktop ? Ein Button Software-Center ? So einfach hat man glaube ich, noch nie Anwendungen installiert, GENIAL. Viele weitere neue Möglichkeiten drängen sich mit dem 9.10 auf. So sticht vor allem das Ubuntu-One ins Auge. Eine Möglichkeit seine Dateien auf Ubuntu-One zu kopieren und zu nutzen. Auch hier, willkommen auf der Wolke (Cloud)
Remix
Nun aber gehts doch noch richtig los. Wir geplagten Netbookler die sich immer auf einem kleinen Bildschirm herum tummeln sind ja wirklich nicht gerade verwöhnt mit einer üppigen Auflösung. Kein Problem, das Remix System ist auch in dieser Version genial gelungen und läuft auf Anhieb. Alle Funktionen wie auf dem Desktop sind verfügbar und das von unterwegs. Was soll ich sagen, Ubuntu hat’s auch hier geschafft ein System nach den Wünschen der Anwender zu erstellen. SUPER.
Server
Nun zur Krönung noch die Server Variante. Wie immer ist bei der Server Variante ein UpDate eine heikle Sache. Nun ja, wer mich kennt der weiss genau dass ich so was nicht in meiner produktiven Umgebung mache. Also, auf dem esx Engineering mal schnell eine Maschine erstellt und das Ubuntu ISO als CD-Laufwerk eingebunden. Schon gehts los. Ziemlich flott und ohne mucken installiert sich das System. Wer sich beim Server auskennt, der erwartet das ja auch. Auch hier wieder Ubuntu macht’s vor wie man ein Server OS installieren sollte. Nach der Installation ein kurzes UpDate um zu schauen was noch Probleme machen könnte. Nichts, es läuft alles wunderbar und ich bin ein weiteres mal begeistert. Natürlich wird’s noch eine Weile dauern bis ich 9.10 produktiv einsetzen würde, ich arbeite lieber mit der LTS Version. Natürlich darf webmin auf dem neuen Server nicht fehlen. Auch hier geht alles tiptop und was soll ich sagen, ich bin GLÜCKLICH. Was ich noch gesehen habe, ist die Cloud Funktion für den Server. Die halte ich noch ein wenig für einen nächsten Blog auf, das wird noch spannend.
Fazit
Aus meiner Sicht, Kompliment an Ubuntu. Ein Betriebssystem dass kein Wünsche offen lässt.