opensuse 11.2 server
Nachdem ich das opensuse 11.2 als Desktop-Variante erfolgreich installiert habe, machte ich mich auf, das gleiche mit einer “server” Variante zu tun. Wobei unter “server” hier nicht das gleiche zu verstehen ist wie bei Ubuntu-Server. Dazu nehme ich die gleiche ISO wie bei der Desktop Variante. Der Unterschied besteht eigentlich nur bei der Installation, dass man mit einer Text-Installation arbeitet und somit auf ein GUI verzichtet. In diesem Sinne darf man das wohl als Server Variante betrachten. Im weiteren werden in dieser Installation nur Server-spezifische Programme installiert.
Als Voraussetzung nehme ich auch hier wieder meine VMware esx vSphere 4.0 Server-Plattform.
Die Installation
Wie gewohnt startet das System zum mit dem Boot Screen. Hier stelle ich aber nun auf die Auflösung Text um (siehe Abbildung). Damit erreiche ich, dass nachher nur die Text Installation gestartet wird. Das sieht man auch sehr gut, denn eine Maus und schöne Farben sucht man vergebens. Macht nichts, denn nun kann ich meine Hände auf der Tastatur lassen. Im yast bei der Arbeitsumgebung angelangt wähle ich dann das minimale Serversystem aus. Die Installation läuft im Text-Modus sehr schnell und auch alle Konfigurationskriterien kann man sehr einfach angeben. Nach einige Minuten, ich denke etwa 10, ist das System installiert und der Server bootet. Das Booting geht sehr schnell. Nach wenigen Sekunden ist das System bereit und ich kann mich als Benutzer einloggen.
Die Konfiguration
Leider ist nach der Textinstallation noch einiges zu tun. Im Gegensatz zu Ubuntu sind fast keine Dienste installiert. Das macht eigentlich auch nichts denn mir persönlich ist viel lieber ich habe erst einmal ein Grundsystem das ich nachher im Konfiguartionsschritt anpassen kann. Das geht eigentlich auch sehr einfach und ich entscheide mich für das yast. Mit yast kann ich das komplette System konfigurieren. Hier richte ich die Netzwerkumgebung zuerst ein und danach kommen alle Applikationen dazu. Hier ist man dann wieder in der suse Welt zu Hause. Die meisten Dienste werden nicht automatisch gestartet, das muss man dann im xinetd noch konfigurieren.
Fazit: opensuse11.2 als Server installieren geht problemlos. Es ist schnell und einfach zu bedienen


